Tipps

Um ein ansehnliches Präparat herstellen zu können, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt
sein. Es kommt natürlich auch auf die „Fundumstände“ an. Möchte ein Jäger ein Präparat
oder ist das Haustier verstorben. Vielleicht wird auch einfach ein Tier gefunden und eine Präparation kommt in Betracht.


Zu beachten bei:


HAUSTIEREN

Egal ob das Tier einen natürlichen Todes gestorben ist oder eingeschläfert wurde. Es muss
unbedingt abkühlen (nach Möglichkeit im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort). Dabei
sollte das Tier in KEINE Plastiktüte verpackt werden. Es können sich durch die gestaute
Wärme Mikroorganismen schnell vermehren und es kann zum Feder- oder Haarausfall
kommen.
Ist das Tier auf Umgebungstemperatur abgekühlt, dann in eine Plastiktüte (am
besten Gefrierbeutel) verpacken und gut verschlossen einfrosten. Ohren oder Federn solltendabei möglichst nicht geknickt werden.
Sollte keine Frostmöglichkeit bestehen, dann umgehend den Präparator kontaktieren.
Nach Eu Verordnung benötigen Hund und Katzen ein Art „Präparationsgenehmigung“ vom
Amtstierarzt. Ich unterstütze Sie gern dabei, diese zu erhalten.


WILD

Bei gefundenen Tieren, z.B am Straßenrand sollte geprüft werden, ob das Tier 
„schon länger liegt“, dies kann man schon am Geruch feststellen. 
Rechtlich gesehen, darf man sich kein Wild (z.B. Dachs, Fuchs, Marder) aneignen. Man
benötigt die Zustimmung und einen Wild-Herkunftsnachweis von dem Jäger in dessen Jagdrevier das Tier gefunden wurde. Zum Erhalt des Nachweises, unterstütze ich Sie gern.


JÄGER

Wenn Sie als Jäger ein Tierpräparat anfertigen lassen wollen und das Tier selbst abbalgen,
dann achten Sie auf folgende Schnittführungen:
Am besten Sie bringen den Schädel mit oder lassen ihn in der Decke.


GESCHÜTZTE TIERE

Diese Tiere dürfen nur für Lehrzwecke präparariert werden, d.h. es dürfen nur öffentliche
Einrichtungen oder eingetragene Vereine sich solche Präparate auf Antrag anfertigen lassen.
Es sind zum Beispiel alle Singvögel (z.B. Spatz, Kohlmeise, Amsel) geschützt. Wenn Sie so
ein Tier finden, am besten ins Naturkundemuseum bringen. 


Hier finden Sie Hinweise für die Lagerung/Aufbewahrung von Präparaten.