Über mich

Oft werde ich gefragt: „Wie kommt man denn zu so einem Beruf?“

Ganz einfach: „Wenn man sich für Tiere interessiert, kreativ ist und sich nicht von seinen
Ideen abbringen lässt. Mir begegnete die Tierpräparation als Beruf in einem Buch und von da
an lies es mich nicht mehr los.

Ich war gerade in einer Ausbildung in der Grafikbranche und mit meiner Perspektive
unglücklich. Ich entschied mich für ein Praktikum im Dresdner Naturkundemuseum. Nach
Abschluss der Ausbildung wollte ich mich in der Tierpräparation ausbilden lassen. Somit ging
ich zweieinhalb Jahre nach Österreich in einem Zoo. Dort lernte ich das Handwerk und im Oktober 2013 habe ich die Prüfung zur Tierpräparatorin in Wien „mit Auszeichnung“ bestanden.
Kurz darauf meldete ich mein Gewerbe an und habe mich auf die „Europameisterschaft“ der
Präparatoren 2014 in Italien vorbereitet.

Der Beruf ist so vielseitig und einen anderen kann ich mir nicht vorstellen.
Ich freue mich, wenn ich Sie für die Präparation neugierig gemacht habe, denn Präparatoren
sind wie viele Tierarten auch „vom Aussterben bedroht“. Doch einige gibt es und vielleicht
wird sich der „Bestand“ wieder erholen.


Wer noch neugierig ist, kann sich gern ein Radio-Interview mit mir anhören:
  "Das schöne an toten Tieren"